Der besondere Moment mit dem Kamel


Durch sein evolutionäres „Energiesparen“ hat das Kamel eine hohe innere Gelassenheit, die sich in Form von Entspannung sichtbar auf seinen Beobachter überträgt.
Die Kamele beruhigen uns und ziehen uns deshalb an. Gleichzeitig sind es für uns aber auch große und fremde Tiere. Großes Fremdes macht Menschen Angst. Begegnet eine Person einem Kamel tritt ein starker Zwiespalt auf: von einerseits sehr angezogen sein und andererseits ängstlich Distanz halten wollen. Diese Ambivalenz der Gefühle irritiert. Wir haben dafür kein bewährtes Verhaltensmuster, auf das wir zurückgreifen können. Deshalb sind wir offen und wach. Wir befinden uns in einem nicht alltäglichen, ungewöhnlichen, besonderen Bewusstseinszustand. Momentane Befindlichkeiten, wie z. B. schlechte Laune, treten ebenso in den Hintergrund wie depressive, passive, verschlossene oder abwehrende. Dieser angeregte Gemütszustand kann gut für therapeutische Interventionen genutzt werden. 

Er ist unter anderem auch ein Grund für die Wirksamkeit des physiotherapeutischen Kamelreitens TheraKamel©:
Oft vermindern in der Physiotherapie depressive Befindlich-keiten den therapeutischen Erfolg. Schlaganfallpatienten z. B. sind auf Grund ihrer schweren Lebenssituation oft depressiv. In dem durch die Kamele verursachten wachen, offenen Gemütszustand erlernen sie wesentlich leichter alte vergessene Bewegungsabläufe neu.

Durch die Begegnung mit dem Kamel arbeitet unser Gehirn vorübergehend anders als im Alltag. Unsere normalen Kontrollmechanismen sind herabgesetzt und unsere Aufnahme- und Lernbereitschaft ist erhöht.
Weitere detailierte Informationen finden Sie unter:
www.kamel-hof.dewww.therapeutisches-kamelreiten.de.