Die allgemeine Wirkung


Zweihöckrige Kamele werden bisher wenig in der Therapie eingesetzt. Daher gibt es darüber kaum empirische Daten und wissenschaftliche Untersuchungen.
Die Frage, was genau ein Kamel beim Menschen warum so stark bewirkt, kann vorerst nur auf Grund unserer Beobachtungen und Schlussfolgerungen beantwortet werden.
Der gemeinnützige Verein Therapiekamel e. V. hat sich jedoch die wissenschaftliche Beantwortung dieser Fragen als Ziel gestellt.

Das Kamel ist ein sehr soziales Tier. Es gibt in den Herden allerdings wenig Hierarchie und untereinander fast keine
Aggression. Da Futter evolutionär sehr knapp war, wird jede überflüssige Bewegung vermieden.
Wegen mangelnder Fressfeinde neigt das Kamel nicht zu Panik oder Fluchtverhalten.
Aus diesen Besonderheiten ergibt sich die spezielle und ganzheitliche Wirkung auf uns Menschen:

Entspannung, Ruhe und Gelassenheit; ein offener wacher Gemütszustand; Konzentration und Wahrnehmung mit allen Sinnen.

Das Kamel bietet dem Menschen Kontakt an, ohne ihn
einzufordern. Das können die meisten Gäste leicht und gerne annehmen.  Kommunikation und Körperkontakt finden statt.

Der langsame Schritt des Kamels ist ein Vierschlag wie beim Pferd. Die wissenschaftlich belegte vielfältige Wirkung der Hippotherapie gilt auch beim Kamel.